Tag 1 – Trelleborg > Bjuv

Am Nachmittag gegen 14 Uhr rollten wir von der Fähre. Wir wollten noch ein paar Meter machen, also hieß es keine Zeit zu verbummeln. Die Einreise verlief erstaunlich unspektakulär: keine Kontrollen, kein Corona-Test, niemand wollte unser Impfzertifikat sehen. Wir rollten von der Laderampe zwischen den Brummies aus dem Hafen direkt in die Stadt und waren plötzlich in Schweden ????????.

Heute waren wir zum Einstieg absolut begünstigt: schlichtweg Traumwetter. Wir konnten uns gut einradeln. Rob war beeindruckt von der tollen Streckenführung, Flo von Robs Trainingszustand und Flos Schenkel von den gewaltigen Antritten, die nötig waren, die Masse nach jedem Stopp wieder in Bewegung zu versetzen. Alle zufrieden.

Der Nachmittag verlief ansonsten eher unspektakulär und war geprägt vom Gefühl nun endlich in einem anderen Land zu sein. Im Vergleich zu Deutschland: deutlich weniger Menschen auf einen Haufen, sehr entspannter Verkehr, ruhige und unaufgeregte Artgenossen hinter den Lenkrädern, sensationell große Abstände bei Überholmanövern. Radler werden tatsächlich als normale Verkehrsteilnehmer wahrgenommen. Und es wird sicher noch ruhiger, denn der Süden ist ja noch recht dicht besiedelt. Am Abend machten wir prompt vom Jedermannsrecht Gebrauch und zelteten auf einer perfekten Wiese eines Sportplatzes. Unsere Seelen verhätschelten wir zuvor noch mit ordentlich Pizza, schwedischer Fruchtsaft-Zauberei und „etwas“ Süßigkeiten (na ja, Rob zumindest – Flori muss sich das erst noch „erradeln“).

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