Tag 2 – Bjuv > Byendal

Auch Tag zwei lief praktisch wie geschmiert. „Es läuft wie ein Länderspiel“ – so könnten wir den Tag in Kurzzusammenfassung darstellen. Windverhältnisse, Temperatur und Motivation haben sauber mitgespielt. Einzig ein kräftiger Schauer am Nachmittag wollte uns dann an die Wirklichkeit Skandinaviens erinnern. Aber wir – klar – konnten uns in ein reizendes Café retten, noch ehe der erste Tropfen fiel. Und bei Cappuccino, Kuchen wie von Oma sowie tollen Tischnachbarn konnten wir die Stunde ganz gut aushalten.

Wir waren von Anfang an von den gigantischen Grundstücken (zumeist auch nicht umzäunt) mit wahnsinnig tollen Häusern sehr begeistert. Platzprobleme, wie in Deutschlands Großstädten, scheint es hier nicht zu geben. Eine Villa ist schöner als die andere. Beinahe alle Grundstücke zeichnen sich durch gigantische und perfekt (durch Rasenroboter) gepflegte Rasenflächen aus. Diese Euphorie war sicher auch ein Stück weit vom Gefühl getragen nun endlich in Schweden zu sein. Aber seht selbst…

Ordentlich Rückenwind sicherte uns eine vernünftige Tageskilometerleistung. Nach 180 km erreichten wir einen Zeltplatz, auf dem wir zuvor ein kleines Zimmer gebucht hatten. Am Abend dann Wäsche aufbereiten und auch selbst mal etwas Kontakt mit Wasser und Seife, das mischte die Karten neu für die kommenden Tage. Nicht zu vergessen die sehr fettigen, aber genau deshalb so sauleckeren Pizzas, die dann auch die nächtliche Verdauungsphase zu einer großartigen „Ladestation“ machten.